Wassertipps für den Haushalt
- Kalk- oder Kesselstein fällt vor allem dann in nennenswertem Umfang an, wenn Wasser auf über 60 Grad Celsius erhitzt wird. Es empfiehlt sich, Heißwasserbereiter so einzustellen, dass diese Temperatur nicht überschritten wird.
- Beim Wäschewaschen in der Waschmaschine genügen meistens 40 Grad Celsius oder 60 Grad Celsius. Der Kochwaschgang ist - wie auch der Vorwaschgang - erfahrungsgemäß ganz entbehrlich. Die meisten Waschmittel enthalten bereits Wasserenthärter.
- Auf den Wasch- und Spülmittelpackungen befinden sich die Dosierungsempfehlungen für den jeweiligen Wasserhärtebereich. Dabei ist zu beachten, dass diese Herstellerangaben größtenteils für stark verschmutzte Wäsche gelten. Im Sinne unserer Umwelt sollte daher geprüft werden, ob eine Reinigung auch mit weniger Waschmittel zufriedenstellend ist.
- Auch in Geschirrspülern reichen Temperaturen unter 60 Grad Celsius aus. Der Geschirrspüler ist entsprechend der Wasserhärte einzustellen. Wichtig ist, regelmäßig Salz nachzufüllen. Dies gilt auch, wenn Sie sogenannte Taps „X-in-1“-Reiniger verwenden. Beachten Sie zudem die Hinweise des Geräteherstellers oder des Fachhändlers.
- Für die erfolgreiche Entkalkung von Haushaltskleingeräten muss niemand zur „chemischen Keule“ greifen, Die Verwendung der üblichen Haushaltsmittel, beispielsweise verdünnte Zitronensäure oder etwas Essigessenz - im Verhältnis 1:2 bis 1:3 verdünnt, hat sich bewährt. In Bezug auf Enthärtungsmittel sind die Hinweise des Geräteherstellers zu beachten.
- Kalkflecken auf Geräten oder Armaturen können mit einem in Zitronensaft getränkten Lappen entfernt werden.
- Dampfbügeleisen können mit abgekochtem Wasser gefüllt werden. Destilliertes Wasser ist nicht unbedingt erforderlich. Die Hersteller haben den Geräten häufig entsprechende Hinweise zur Wasserenthärtung beigefügt.
- Die Temperatur bei Warmwasserbereiter und Boiler sollte auf 60 Grad Celsius eingestellt werden. Ferner ist es ausreichend, die Geräte - soweit vorhanden - nur in der Energiesparstufe zu betreiben.
- Zum Schutz der Hausleitungsinstallation ist bauseits der Einbau von Wasserfilter unmittelbar hinter der Wasserzähleranlage vorgeschrieben. Auf zusätzliche - beispielsweise im Haushalt eingesetzte - Wasserfilter kann getrost verzichtet werden. Northeimer Wasser benötigt für Trink- und Kochzwecke keinerlei weitere Behandlung. Auch für die Zubereitung von Säuglingsnahrung ist das Northeimer Trinkwasser geeignet. Sofern Tischfilter eingesetzt werden, ist unbedingt zu beachten, dass diese ausreichend gepflegt werden, um einer eventuellen Keimbildung vorzubeugen.
- Viele Teetrinker schätzen weiches Wasser zum Teekochen, Mit einem kleinen Trick wird auch härteres Wasser ohne Chemie weich: Lassen Sie es einfach zwei- bis dreimal im offenen Kessel aufwallen. Dabei setzt sich Kalk ab. Doch auch hartes Wasser eignet sich gut für einen aromatischen Tee. In Teefachgeschäften gibt es oft Informationen, welcher Tee am besten geeignet ist und dabei auch den Vorlieben des Teetrinkers entspricht.
