Northeimer Wasser ist von bester Qualität
Wenn im Stadtgebiet sowie in den Ortschaften von Northeim ein Wasserhahn aufgedreht wird, kommt dabei nur Gutes heraus. Dies versichern die Northeimer Stadtwerke (SWN) - selbstverständlich vorausgesetzt, die entsprechende Hausinstallation ist einwandfrei. Denn Trinkwasser gehört in Deutschland zu den am besten kontrollierten Lebensmittel.
Mit Kompetenz und Wissen stellt die SWN Tag für Tag sicher, dass mehr als 30.000 Menschen vom Northeimer Wasserwerk Streitföhr aus mit hervorragendem Wasser versorgt werden können.
Bevor dieses jedoch durch das 145 Quadratkilometer große Versorgungsgebiet und ein mehr als 240 Kilometer langes Leitungsnetz fließen kann, gehört zu den ersten Schritten, das Naturprodukt Wasser aus bis zu 75 Meter Tiefe durch unterschiedliche Erdschichten „nach oben“ zu fördern.
Aufgrund der geologischen Bodenverhältnisse enthält das Northeimer Wasser viele Mineralien und wird deshalb als hart bezeichnet.
Auf den ersten Blick scheint dies kein schmeichelhaftes Argument für das Northeimer Trinkwasser zu sein. Doch weder eine hohe, noch eine niedrige Wasserhärte sind für den Menschen schädlich, im Gegenteil: Mediziner bestätigen, hartes Trinkwasser ist für die Gesundheit eher besser, da es von Natur aus einen großen Teil der vom menschlichen Organismus benötigten Mineralien enthält.
Dies sind insbesondere die Härtebildner Calcium und Magnesium. Je höher deren Anteil ist, desto härter ist allerdings das Wasser.
Über diese Eigenschaften hinaus ist Calcium beispielsweise wichtig für den Knochenbau und die Zähne sowie unentbehrlich für die Blutgerinnung. Magnesium wirkt positiv auf die Nerven, die Muskelarbeit sowie die Arterien und beugt dem Herzinfarkt vor. Für das harte Wasser aus Northeim spricht ferner: Ob natürlich oder mit Kohlensäure versetzt schmeckt es oft besser als andere Wässer - dies haben bereits viele Besucher des Northeimer Wasserwerkes bei einer abschließenden Verkostung bestätigt.
Die Stadtwerke wissen aber, dass so gesund Kalk im Trinkwasser für den Menschen auch ist, vielen hartes Wasser nicht nur Freude bereitet:
So kann vor allem überall dort, wo hartes Wasser im Haushalt erhitzt, verdampft oder verdunstet wird, Kalk- oder Kesselstein gebildet werden. Bemerkbar macht sich dieser in der Regel in Warmwassergeräten oder durch weiße Kalkrückstände an Sanitäreinrichtungen. Darüber hinaus verringern die Härtebildner die Waschkraft von Waschmitteln. Als allgemeine Faustregel gilt nämlich: Je weicher das Wasser, desto weniger Waschmittel wird benötigt.
Qualitätskontrolle
Trinkwasser ist unser „Lebensmittel Nr. 1" für das auf Grundlage der Trinkwasserverordnung strenge gesetzliche Anforderungen gelten. Zur Sicherung dieser hohen Qualitätsmaßstäbe wird das Northeimer Trinkwasser regelmäßig durch ein vom Land Niedersachsen zugelassenes Labor untersucht. Eine zusätzliche Überwachung erfolgt durch den Fachdienst Gesundheitsdienste des Landkreises Northeim.
Gut geschultes Fachpersonal, Wasserversorgungsanlagen auf dem Stand der Technik und die Kooperation Trinkwasserschutz Northeim mit den freiwilligen Vereinbarungen der im Wasserschutzgebiet Streitföhr wirtschaftenden Landwirte tragen dazu bei, den hohen Qualitätsstandard des selbst geförderten Wassers auch weiter zu garantieren.
Weitere Informationen
Weitere Informationen zum Northeimer Trinkwasser enthält eine Informationsbroschüre der Northeimer Stadtwerke. Diese enthält auch Tipps zum Verhalten mit kalkhaltigem Wasser im Haushalt sowie Hinweise in Bezug auf den Einbau von Wasserenthärtungsanlagen.
Die genaue Zusammensetzung des Trinkwassers wird mit der Wasseranalyse erläutert.
