Holzhackschnitzelheizwerk
Am 23.06.2005 erfolgte der erste Spatenstich für eine besondere Art von Heizwerk.
Bei der Inbetriebnahme ließen es sich Landrat Michael Wickmann und Heribert E. Hausmann, Geschäftsführer der SWN, nicht nehmen, den Brennraum selbst mit einer Schaufel zu beschicken. Dies ist im laufenden Betrieb allerdings nicht nötig. Die Holzhackschnitzel gelangen jetzt aus einem 200 Kubikmeter umfassenden Vorratsilo über ein Förderband in die Brennkammer.
Das Heizwerk ist ausgelegt auf eine Gesamtjahreswärme von 2.700 Megawattstunden, wobei mindestens 70 Prozent der Gesamtenergie aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz gewonnen werden soll. Für die restliche Energieabdeckung sorgen zwei zusätzlich integrierte Gaskessel, die mögliche Spitzenlasten ausgleichen sollen.
Die Holzhackschnitzelfeuerungsanlage hat eine Grundlastleistung von 550 kW. Die Spitzenlastleistung der Erdgasspitzenlastkessek beträgt 1.340 kW.
Die nutzbare Abgabe betrug im Jahr 2007 2.467 MWh. Gegenüber dem Vorjahr (2.450 MWh) entspricht dies einer Steigerung von 0,6 Prozent.
Von hier aus werden dir Berufsbildenden Schulen (BBS I und BBS II), die Erich-Kästner-Schule und die Kreissporthalle Sudheimer Straße mit Wärme versorgt.
