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Stadtwerke investieren 1,3 Millionen Euro

Die Stadtwerke Northeim (SWN) stellen in ihrem Netzgebiet Strom, Erdgas, Trinkwasser und Wärme zur Verfügung. „Privathaushalte, Gewerbe und Industrie jederzeit zuverlässig und sicher zu versorgen gehört mit zu den wichtigsten Zielen der SWN“, betont Werner Gaspar, Technischer Prokurist der Stadtwerke Northeim (SWN).

Gaspar: „Für jeden ist es heute ganz selbstverständlich, Energie und Wasser im Haus zu haben. Dies setzt ein empfindliches und doch so wichtiges Nervensystem von Versorgungsleitungen unter der Erdoberfläche voraus.“

Um den Qualitätsansprüchen jederzeit gerecht zu werden, ist jedoch ein erheblicher Unterhaltungsaufwand notwendig. „Im Jahr 2010 werden wir rund 1,3 Millionen Euro netto in die Hand nehmen, um die Versorgungsqualität in Northeim weiterhin auf hohen Niveau zu gewährleisten“, so Gaspar. Darüber hinaus kommen die Investitionen Northeim als Wirtschaftsfaktor zu Gute, da die SWN wo immer es geht, heimische Unternehmen in ihre Arbeiten einbindet.

Neben der in dieser Woche begonnenen Großmaßnahme in der Northeimer Beethovenstraße, wo in Zusammenarbeit des Eigenbetriebes Abwasserbeseitigung der Stadt Northeim und der SWN die Ver- und Entsorgungsleitungen komplett erneuert werden, richten die Stadtwerke in den nächsten Tagen eine weitere Baustelle in der Ortschaft Hollenstedt ein. Im Bereich An der Masch, Hühnerkamp, Winkelweg sowie in einem Teilbereich der Einbecker Straße werden die Wasserleitungen sowie die Hausanschlüsse ausgetauscht. Diese Maßnahme wird etwa drei Monate - bis Juli 2010 - andauern.

In der Zeit von Juli bis September dieses Jahres ist geplant, im Northeimer Nordring die Strom, Gas- und Wasserleitungen inklusive Hausanschlüsse zu erneuern. Ferner ist geplant, in der Stubenstraße die  Gas- und Wasserleitungen inklusive der Hausanschlüsse zu modernisieren. Als Bauzeit sind ab September dieses Jahres etwa acht Wochen vorgesehen.

Rund 100.000 Euro werden die Stadtwerke in diesem Jahr aufwenden, um im Juli in der Ortschaft Hammenstedt am Lindauer Weg eine neue Druckerhöhungsstation für die Wasserversorgung zu errichten.

In Zusammenhang mit allen Baumaßnahmen der Stadtwerke versichert Tobias Krawietz, „die Unannehmlichkeiten für Anwohner und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten.“ Als Verantwortlicher für die Tiefbauarbeiten der SWN weiß er jedoch, „kleine Einschränkungen können nicht ausgeschlossen werden.“ Dafür bitten die Stadtwerke Betroffene um Verständnis.

Betroffene Kunden werden wie bei allen geplanten Arbeiten am Versorgungsnetz im Vorfeld schriftlich informiert.

Interessierte, die Fragen zu den aktuellen Baumaßnahmen im Netzgebiet der SWN haben, können sich gerne persönlich unter der Telefonnummer (05551) 6005-0 informieren.


Hintergrund:

Höchste Versorgungssicherheit in der Energie- und Wasserversorgung zum einen, darüber hinaus gesellschaftliche Verantwortung in der Region - das ist den Northeimer Stadtwerken (SWN) sehr wichtig. Die Stadtwerke sind als Arbeitgeber sowie mit jährlichen Investitionen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Stadt Northeim. Dazu gehört, dass die SWN wo immer es geht, heimische Unternehmen in ihre Arbeiten einbindet. Und mit dem Hallenbad bereichern die Stadtwerke zudem das Freizeitangebot in der Kreisstadt Northeim.

Das Netzgebiet der SWN umfasst neben zahlreichen technischen Einrichtungen über 205 Kilometer Stromhauptleitungen, 150 Kilometer Gashauptleitungen sowie 240 Kilometer Wasserhauptleitungen. Damit verbunden unterhält die SWN rund 4.500 Strom-Hausanschlüsse in der Kernstadt sowie über 5.300 Erdgas-Hausanschlüsse, die sich in Northeim sowie in den von der SWN mit Erdgas erschlossenen Ortschaften Hammenstedt, Hillerse, Höckelheim, Langenholtensen und Sudheim befinden. In der Trinkwasserversorgung sind etwa 8.000 Abnahmestellen registriert. Damit werden die über 30.000 Einwohnerinnen und Einwohner in der Stadt Northeim mit ihren 15 Ortschaften mit Trinkwasser versorgt. Zudem betreiben die Stadtwerke mehrere Groß-Heizwerke, darunter seit Ende 2005 auch ein Biomasseheizwerk, das mit Holzhackschnitzeln aus regionalen Wäldern gespeist wird.


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